Happy Halloween! Gruseliges Leuchten selbst gemacht!

Heute ist es nun soweit! Happy Halloween! Um euch den Tag noch weiter zu versüßen zeige ich euch heute das beliebteste netexperimente.de Video: Fluoreszenz von verschiedenen Materialien.

Leider gibt es dazu bislang keine Anleitung und die Synthese von Fluorescein ist auch nicht mit Alltagsmaterial hinzubekommen. So gebe ich aber einen exclusiven Einblick in kommende Experimente mit fluoreszierenden Materialien, die wir auch zu Hause rumliegen haben. Also los, UV-Lampe im Baumarkt kaufen und auf dem Rückweg noch kurz den Supermarkt und Garten nach fluoreszierenden Stoffen durchsuchen!

Material:

UV-Lampe, Becherglas, Hemd (opt. Aufheller), Kastanienzweig (Aesculin), angelaufene Banane (Chlorophyllabbauprodukte), Portulak (Betalain), Mittagsblume (Betalain), Berberis (Bererbin), Berberitze (Berberin), Schöllkraut (Berberin), Puddingpulver (Vitamin B2), Mineralien (Autunit, Uranorcicit, Wilemit, Zirkon, Heinrichit), Leuchtstofflampe (dotiertes Zinksulfid)

Durchführung:

Man gebe Wasser in ein Becherglas  und schalte die UV-Lampe ein. Nach dem Abdunkeln des Raumes gibt man einen frisch abgebrochenen Kastanienzweig in das Wasser und rührt um. Weitere Materialien werden einfach unter dem UV-Licht getestet: ein frisch gewaschenes T-Shirt, eine angelaufene Banane, Portulakblüte, Blüten der Mittagsblume, Berberis und Berberitze, Milch des Schöllkraut, Puddingpulverlösung (8g Puddingpulver /200ml Wasser, abgefiltert), fluoresz. Mineralien und eine Leuchtstofflampe.

Ergebnis:

Im Experiment zeigen die getesteten Materialien unter UV-Licht farbiges Leuchten in verschiedenen Farben.  Im normalen Sonnenlicht erscheinen die Materialien teilweise schwach farbig, teilweise sind sie weiß oder farblos. Erst die Bestrahlung mit UV-Licht lässt die intensive, aber dabei kalte, farbige Lichtaussendung in Erscheinung treten. Wir nennen Stoffe, die diese Eigenschaft teilen, fluoreszierende Stoffe oder auch Fluorophore. In Klammern sind in der Auflistung der Materialien die Chemikalien genannt, die als Fluorophore in den verwendeten Materialien wirken. Die Aussendung von (sichtbarem) Licht durch Anregung mit ultraviolettem Licht nennen wir Fluoreszenz. Der Name geht auf seine Entdeckung an dem fluoreszierenden Mineral Fluorit zurück. Wie bei anderen Lichtaussendungsvorgängen in Molekülen geht zunächst die Anregung voraus. Fluoreszierende Moleküle nehmen Photonen auf, die das Molekül anregen. Bei der Rückkehr in den Grundzustand werden Photonen in sichtbarer Wellenlänge abgestrahlt.

Soviel also zu den gruselig leuchtenden Dingen um uns herum. Wenn ihr weitere gruselige Experimente kennt schickt sie mir und wenn ihr wissen wollt, wie man mit einem Hammer und einem Stück Zucker auch Licht machen kann schaut mal wieder hier vorbei!

Für heute habt ihr aber erst einmal genug zu tun die Nacht zu überleben…harrr…harrr….harrr

Happy Halloween!

 

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