Der Lehrer als eigener Strippenzieher - H.Meyer in Demuth/Meyer/Fischer: Unterricht weiterentwickeln und beurteilen, CAU Kiel, 2016

Classroom Managment in der Schule

Classroom Managment, was bedeutet das eigentlich?

Schüler, Lehrer, Eltern sind drei Planeten in verschiedenen Sonnensystemen, Classroom Managment verbindet die Welten! Der Vergleich hinkt auch ein wenig. Oft geht es nämlich ziemlich zur Sache zwischen den drei Parteien, die ja eigentlich nur ein Ziel haben – möglichst entspannt und erfolgreich durch das Bildungssystem kommen. Genau da kommt es zu Reibungspunkten.

Das Prävention, also Vorbereitung dagegen helfen kann weht seit der großen HATTIE Unterrichtsstudie wieder durch die Welt. Grund genug sich als Lehrer mit dem Thema Classroom Managment zu befassen. Der folgende Beitrag ist Basis für eine mehrteilige Fortbildungsveranstaltung, also auch vorwiegend für das Lehrpersonal geeignet.

Aber auch als Schüler oder Elternteil ist es vielleicht recht interessant zu sehen, wie sich das Managment im Unterricht gestaltet. Entschuldigt die zuweilen kryptischen Formulierungen.

Bucht und/oder besucht meine Fortbildung beim IQSH, wenn euch Classroom Managment interessiert. Wenn Ihr Fragen oder eigene Erfahrungen aus eurem Unterricht als Lehrer oder Schüler habt schreibt mir gerne einen Kommentar.

Classroom Managment 001 – Die Geschichte der Unterrichtsstörung, Grundlagen und Begründung nach John Hattie

Vorweg:

W

Allgemeine Literatur:

 

Einstieg:

„Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer.“ 

Aufgabe: Welche heute vielerorts bekannte Person ist diesem Auspruch zuzuordnen?

A) Helmut Kohl   B) Helmut Schmidt  C) Franz Josef Strauß D) Jemand anderes, nämlich….

 

Definition: Was ist Classroom Managment?

„Classroom management is a term used by teachers to describe the process of ensuring that classroom lessons run smoothly despite disruptive behavior by students. The term also implies the prevention of disruptive behavior.“ http://en.wikipedia.org/wiki/Classroom_management

Classroom Managment beschreibt die Maßnahmen zur Prävention und Intervention von Unterrichtsstörungen.

Überblick:

Class Room Managment

Eigene Erfahrungen

Aufgabe:

Beschreiben Sie welche Formen von Classroom Managment Sie betreiben und zu welchen Zwecken Sie dies tun.

Beschreiben Sie welche Maßnahmen Eltern und Schulleitung nutzen, um Prävention und Intervention zu betreiben?

 

Begründung – Warum benötigen wir eigentlich Classroom Managment?

Historische Dimension:

  • „Noch nie ist es so schwierig gewesen, aus Kindern Erwachsene zu machen. [!?!]“ (SPIEGEL, 1995)
  • „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul.“ (Babylon, 1000 v. Chr.)
  • “ Die Ohren des Jugendlichen sind auf dem Rücken angebracht. Er hört zu, wenn man ihn schlägt.“ (Lehrerleitfaden Ägypten)
  • „Den Krankheiten und übergroßen Übeln des Lebens bin ich entkommen. Ich kenne keine Strafen mehr, ich genieße Ruhe und Frieden.“ (Antikes Rom, Grabstein, Grammatikus P. Attilus)
  • „911527 Stockschläge, 124010 Rutenhiebe, 20989 Pfötchen und Klapse mit dem Lineal, 136715 Handschmisse, 10235 Maulschellen, 7905 Ohrfeigen, 1115800 Kopfnüsse und 22763 Notabenes mit Bibel, Katechismus, Gesangbuch und Grammatik. […]“ (Frühneuzeit, Tagebuch Schulmeister Jakob Schäuberle)
  • „Hiermit möchte ich Sie in Kenntnis setzen, dass mir gestern Abend aufs Neue das Blut ausgebrochen ist und ich auch heute nicht im Stande bin, Unterricht zu erteilen. Ich gebe nichts anderem die Schuld als dem Schulehalten, denn während der Ferien war es mir wohl.“ (1867 Brief, Lehrer Kühle)
  • „Durch auffallende Schläfrigkeit und geistige Trägheit meiner Schulneulinge veranlasst, stellte ich kürzlich montags Nachforschungen unter den sechsjährigen Knaben an: Von den 54 Schülern waren 19 am Sonntag vorher im Wirtshaus gewesen; 20 hatten Wein, 24 Bier, 29 Schnaps getrunken; 8 hatten sich erbrechen müssen.“ (gegen 1900, Lehrer Kölln)  (Vgl. Keller 2010, S. 9 ff.)

Wirtschaftliche Dimension

  • Fehlkosten von ca. 17 Mrd. Euro/Jahr (Keller 2010)

Sozialpädagogische Dimension

  • Hauptqualitätsmerkmal von gutem Unterricht (Meyer 1987)
  • „Teachings Holy Grail“ (Hattie 2009)

Sozialpsychologische Dimension

  • Schwerwiegendster Belastungsfaktor für die Lehrkraft (Bauer 2004)

Schulorganisatorische Dimension

  • Schülerleistungen stehen im Mittelpunkt erfolgreicher Schulleitung
  • Schulklima beeinflusst Arbeitsklima

Rechtliche Dimension

  • Schüler haben ein Recht auf störungsfreien Unterricht! (Schulrecht)
  • Die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, die Lehrkräfte und das Betreuungspersonal (§ 34 Abs. 2 Satz 1, Abs. 3, 5 bis 7) sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme und Achtung verpflichtet. Bei der Lösung von Konflikten und bei unterschiedlichen Interessen sollen sie konstruktiv zusammenarbeiten.( SchulG 2007, SH)

 

Wissenschaftliche Dimension am Beispiel der Hattie Metastudie 2009

  • Schulleistungen werden gesenkt durch: Verstärkter Fernsehkonsum, Sommerferien, Sitzenbleiben
  • Schulleistungen werden kaum verändert durch:  Offener Unterricht, Jahrgangsübergreifender Unterricht, Induktives Lehren und Lernen (vom Speziellen zum Allgemeinen), Web-based Learning, Team Teaching
  • Schulleistungen werden wenig verändert durch: Klassengröße, Finanzielle Ausstattung, Unterricht in den Sommerferien, Interne Differenzierung, Schulleitung, Externe Differenzierung, Hausaufgaben, Entdeckendes Lernen, Zusatzangebote für starke Schüler
  • Schulleistungen werden stark verändert durch: Regelmäßige Tests, Vorschulförderung, Direkte Instruktion, Tatsächliche Lernzeit
  • Schulleistungen werden sehr stark verändert durch: Problemlösender Unterricht, Lehrerpersönlichkeit, Leseförderung, Evaluation/Lehrerfeedback

 

Aufgabe:

Lesen Sie die Top10 der Ergebnisse der Hattie Studie durch. Entwerfen Sie eine eigene, übersetzte Top10 „Dinge, die Lehrer tun können, um den Lernerfolg zu erhöhen“. http://visible-learning.org/de/glossar-hattie-begriffe/ Nutzen Sie dazu diese gdrive Datei hier.

 

Schule ohne Classroommanagment?

„The presence of disuptive students can have negative effects on their own and all other students achievement outcomes. Thus, reducing disruptive behaviors needs to be a core competence of any succesful teacher.“ (Hattie 2009, S.103)

„The most powerful effects of the school relate to features within schools, such as the climate of the classroom, peer influences, and the lack of disruptive students in the classroom.“  (Hattie 2009, S.107)

 

 

Classroom Managment 002 – Prävention durch die Lehrerperson – Der perfekte Lehrer ?

 

Aufgabe: Welcher Lehrertyp sind Sie und wenn Ja, wie viele?

böhringer friedrich – Mischwald am Sulzberg mit Buchen, Ahorn, Eschen Pappeln, Fichten u.a. – Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic license.

 

Der Lehrer als eigener Strippenzieher - H.Meyer in Demuth/Meyer/Fischer: Unterricht weiterentwickeln und beurteilen, CAU Kiel, 2016
Der Lehrer als eigener Strippenzieher – H.Meyer in Demuth/Meyer/Fischer: Unterricht weiterentwickeln und beurteilen, CAU Kiel, 2016

„Alles steht zum besten mit dir, auch wenn schier alles zu mißlingen scheint, solange du nur mit dir selber im reinen bist. Umgekehrt stimmt nichts mit dir, selbst wenn es äußerlich gut zu gehen scheint, solange du nicht mit dir selber im reinen bist.“ (Mahatma Gandhi)

Lehrer sollten präsent, autoritativ, kompetent, transparent, begeisternd, vorbildlich, führend, beruhigend, respektvoll, verbal und nonverbal verhaltenssteuernd, lobend, klar kommunizierend und eindeutig handelnd sein. (Querschnitt durch die Literatur)

 

The Contribution from the teacher (Hattie):

  • Microteaching 62%  [Rank4] (common and clear vision of good teaching, well defined standards of pratice, knowledge of child development, extended clinical experiences, strategies to help students learning, strong relationship, assesments and evaluation)
  • Teacher Clarity 53% [Rank8]
  • Teacher-Student-Relationship 51% [Rank11]
  • Glaubwürdigkeit, Feedback,…

 

Feedback – Was denken ihre Schüler über sie?

Feeback is not „the anwer“ to effective teaching and learning; rather it is but one powerful answer.[…] If feedback is directed at the right level it can assist students to comprehend, engage, or develop effective strategies to process the information intended to the learnt. To be effective, feedback needs to be clear, purposeful, meaningful and compatible with students`prior knowledge, and to provide logical connections.[…]Thus, when feedback is combined with effective instructions in classrooms, it can be very powerful in enhancing learning.“ (Hattie 2009, S.177/178)

Gilt das auch für Lehrer?!? Welche Erfahrungen haben Sie mit Feedback von Schülern, Eltern, Kollegen?

Aufgabe 1: Verfassen Sie 10 Aufgabenbeispiele, mit denen Sie Rückmeldungen zu ihrer Lehrerperson und ihrem Unterricht erhalten können. Schreiben Sie hier.

Aufgabe 2: Welche Eigenschaften sind Ihnen besonders wichtig als/für Lehrer? (Was würden ihre Schüler sagen?) Formulieren Sie mindestens 4 Eigenschaften und daraus mindestens die zwei wichtigsten globalen Prinzipien, nach denen Sie im Unterricht handeln. (Ehrlichkeit, Vertrauen, Struktur, Gleichheit,…). Vermerken Sie dies hier.

https://edkimo.com/de/

 

Prävention durch Beziehung (Querschnitt durch die Literatur)

  • genaues Kennenlernen, ausserschulische Themen, Interesse an Schülerinteressen, Lehrerhelfer und Experten, Vertrauen und Zutrauen, Einbezug von eig. Interessen, stete Kontaktpflege, Höflichkeit und Respekt, Lachen, Lob und Komplimente, Stärken einbringen lassen, Klarheit, Fairness

Prävention durch ein Lernförderliches Klima: (Vgl. Meyer 2008 S.49)

  • Der Lehrer geht respektvoll mit den Schülern um
  • Kein Schüler wird wegen geringerer Leistungen diskriminiert
  • Die Schüler nehmen beim Lernen Rücksicht aufeinander und helfen einander
  • Es gibt kein aggressives Verhalten einzelner Schüler gegeneinander
  • Die Schüler beschimpfen einander nicht
  • Ihre Sprache ist frei von Beleidigungen, Zoten, usw.
  • Es gibt keine Bevorzugungen oder Benachteiligungen einzelner Schüler
  • Es gibt nur wenige Rivalitäten und Machtkämpfe zwischen Schülercliquen
  • Es gibt keine versteckte Diskriminierung von Mitschülern
  • Es gibt klar definierte Klassenämter
  • Die Schüler ermahnen sich selbst, gemeinsam vereinbarte Regeln einzuhalten
  • Hin und wieder wird gelacht

 

Classroom Managment 002 – Prävention durch Raumgestaltung

Classroom Managment anno dazumal - Ordnung durch die Struktur im Klassenraum
By Flominator (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

The contribution from school:

  • Classroom Managment 37% [Rank42]
  • Peer influences 37% [Rank41]
  • Classroom behavioral 56% [Rank6]

 

http://www.edugroup.at/bildung/detail/der-raum-als-3-paedagoge-1.html

http://www.focus.de/familie/schule/schulederzukunft/die-schule-der-zukunft-schweden_id_1992088.html

http://www.lernraeume-aktuell.de/

 

Aufgabe: Sie haben für Ihren Klassenraum/Fachraum Fördermittel in Höhe von 15000€ von einer Initiative erhalten. Was würden Sie davon zuerst kaufen und warum? Lesen Sie zunächst die Linkbeispiele als Anregung, schauen Sie die Videos und ergänzen Sie dann eigene Ideen. Fertigen Sie die Aufgabe hier an.

  • Tipp: Ein Klassenraum besteht klassisch aus Wänden, Tafel, Fenster, Schülertischen, Schränken, Regalen, Tür, Teppichboden, Waschbecken und weiteren Medien
Klassenraumgestaltung - Grünes Klassenzimmer
Klassenraumgestaltung – Grünes Klassenzimmer

Prävention durch die Unterrichtsumgebung (Querschnitt durch die Literatur)

Die Unterrichtsumgebung besteht aus: Lehrkraft, Klassenraum, Schülern, Eltern und der Schule.

Lehrer sollten (siehe oben)

Eltern sollten in Schule und Unterricht aktiv und wiederholt eingebunden werden, informiert werden, sich offen austauschen, konstruktives Feedback zum Unterricht geben

Die Schule sollte eine klare Schulordnung haben, nach pädagogischem Bedarf gebaut sein, Wertigkeit vermitteln, Stellen und Konzepte für speziellen Förderbedarf und zur Schülerpartizipation bereitstellen (Schülerfirmen, Streitschlichter, Sozialpädagogen, Schulpolizist,…)

Der Klassenraum sollte sauber und ordentlich, wertschätzend, inspirierend, methodisch vielfältig ausgerichtet, ablenkungsarm, sinvoll geordnet (Sitzordnung) und frei zugänglich sein

Schüler sollten […]

Aufgabe: Welche Forderungen können Sie an die Schülerinnen und Schüler stellen, um eine lernförderliche Situation zu erreichen. Formulieren Sie die Forderungen in Form von Klassenregeln. Schreiben Sie die Klassenregeln hier auf.

Ein Beispiel für  Klassenregeln wird weiter unten im Beitrag gegeben.

Zusatz: Welche Konsequenzen hat die Missachtung der Klassenregeln?

 

Classroom Managment 003 – Elternarbeit – Zusammen oder Gegeneinander ?

http://www.bz-berlin.de/berlin/4000-euro-fuer-berliner-lehrerin-gesammelt

Aufgabe: Lesen Sie die folgenden Beiträge aus der Presse, um einen Eindruck von misslungener Elternarbeit zu bekommen. Erzählen Sie Ihre schönste/spannendste/erschütterndste Geschichte, die Sie im Zusammenhang mit Eltern erlebt haben. Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung?

Ein grundlegendes Kommunikationsproblem

By eigenes Werk [Public domain], via Wikimedia Commons

Eltern hören und vertrauen (zu Recht) Ihren Kindern mehr, als der Lehrperson.Tragikkomödie  – Drei Kurzgeschichten von Soccer-Moms, Helikoptereltern & Klassenclowns 

Lösung 1: Direkte Kommunikation, Klare Kommunikation, Transparenz

  • Kommunikationstipps für Elterngespräche (nach Pallasch): Zuhören, Pausen ertragen, Inhalte neutral wiedergeben, Distanz zum Inhalt, Störungen vermeiden, innerlich analysieren, Kommunikationsblocker meiden
  • Kommunikationsblocker sind: interpretieren, bagatellisieren, diagnostizieren, moralisieren, Ratschläge erteilen, selbstbezogen erzählen, Abwesenheit, Lebensweisheiten

Vorlage für einen Elternbrief:

Liebe Eltern,mit Beginn des neuen Schuljahres habe ich in der Klasse Ihres Kindes ein Fach übernommen. Ich möchte mich Ihnen daher kurz vorstellen. Mein Name ist NAME und ich bin Lehrer für FACH UND FACH. Ich habe vor/während meiner Schultätigkeit ZUSATZQUALIFIKATION gearbeitet und mich in Richtung ZUSATZQUALIFIKATION qualifiziert. Wichtig in meinem Unterricht sind mir PRINZIP, PRINZIP und PRINZIP; von den Schülerinnen und Schülern ebenso, wie von mir selber. In meinem Unterricht sind derzeit MEDIUM, MEDIUM, METHODE und METHODE Schwerpunkte. In Zusammenhang mit meinem Unterricht plane ich wiederholt Projekte, Evaluationen und Ausflüge zu machen, über die ich Sie zu gegebener Zeit informieren werde. Generell binde ich Sie als Eltern jederzeit gerne in den Unterricht mit ein, wenn Sie zu den Themen etwas beitragen möchten. Sollte es im Laufe des Schuljahres zu größeren Schwierigkeiten (Unterrichtsstörungen, Leistungsprobleme) kommen werde ich Sie informieren, um eine Lösung zu finden. Sollte Ihr Kind Schwierigkeiten äußern, wenden Sie sich gerne an mich. Sollte ich noch etwas über Ihr Kind wissen oder wenn Sie Fragen, Ideen oder Wünsche für den Unterricht haben, sprechen Sie mich gerne an. 
Vielen Dank und ein erfolgreiches gemeinsames Schuljahr!

Lösung 2: Informationen an die Eltern / Elternarbeit

„Eltern haben dafür zu sorgen, dass sich die Schülerin oder der Schüler in ihrem oder seinem Sozialverhalten dahingehend entwickelt, dass sie oder er zu einer Teilnahme am Schulleben befähigt wird und die Schülerin oder der Schüler am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen teilnimmt sowie die Pflichten als Schülerin oder Schüler erfüllt.“ (SchuG 2007, SH)

Aufgabe: Aktiv oder passiv? Nennen Sie Möglichkeiten und Beispiele, wie Sie Eltern sinnvoll in den Unterricht einbinden können. 

 

Classroom Managment 003 – Prävention durch Vorbereitung – Die ersten Stunden in einer neuen Klasse

Prävention durch Unterrichtsplanung- Vor der ersten Unterrichtsstunde

  • Informationen über die Schüler einholen, Klassenregeln vorbereiten, mit Eltern bei besonderen Fällen Kontakt aufnehmen, Erwartungen und Grundprinzipien formulieren, Blankositzplan entwerfen, Tokensystem und Erfassungssysteme (Klassendaten) vorbereiten, Unterrichtsrituale planen,  Themen, Methoden und Medien planen, Projekt und globale Ziele planen, Elternbrief vorbereiten

Prävention durch positive Verstärkung – Tokensysteme

http://www.bild.de/spiele/spiele-news/world-of-warcraft/lehrer-benotet-schueler-wie-world-of-warcraft-spieler-oesterreich-38945040.bild.html

Classroom Managment heute - Digitales Tokensystem Class Dojo

 

Aufgabe: Nennen Sie mögliche Kategorien, die Sie mit einem Tokensystem im Stundenverlauf erfassen können. Überlegen Sie einen angemessenen positiven/negativen Feedbackverlauf.

Aufgabe: Nennen Sie mögliche Kategorien, die Sie mit einem Tokensystem am Stundenende erfassen können. Überlegen Sie einen angemessenen positiven/negativen Feedbackverlauf.

Hausaufgabe: Nehmen Sie sich 5 Minuten am Ende der Stunde für ein kurzes Rückmeldesystem. Berichten Sie in der nächsten Fortbildung von Ihren Eindrücken.

Zusatz: Überlegen Sie weitere Möglichkeiten die ersten und letzten 5 Minuten regulativ zu nutzen.

Classroom Managment 003 – Prävention durch Organisation und Anpassung

In der ersten Unterrichtsstunde

  • Informieren (ggf. mit Präsentation), Kennenlernen, an Interessen anknüpfen, Rituale/Verfahrensabläufe/Strukturen Einüben, Direkte Intervention, Null Toleranz, Leistungsanforderungen anpassen, Feedback und Evaluation, Elternbrief austeilen, Klassenregeln erläutern, Sitzordnung festlegen, verteilen von Deckblatt und Inhaltsverzeichnis, Erstevaluation durchführen oder Portfolio einführen

Aufgabe: Nennen Sie weitere Rituale und Verfahrensabläufe für die erste(n) Unterrichtsstunde(n).

 

Evaluation des eigenen Unterrichts – Grundlagen

  • Evaluation bedeutet einen wertfreien (!) Rück- und Vorausblick entwickeln und sinnvolle Rückmeldung. Evaluationen sollten bestenfalls empirischen Gütekriterien (Validität, Objektivität, Reliabilität) entsprechen, um konstruktiv zu sein!

Evaluationsbogen Unterricht

https://kahoot.it

 

 

Evaluation per Portfolio – Beispieltextzeilen

Heute haben wir in der Stunde das Thema XXX behandelt. Ich habe heute gelernt, dass XXX. Ich habe dazu noch eine Frage, nämlich XXX. Besonders gut gefallen hat mir an der Stunde XXX. Gar nicht gefallen hat mir XXX. 

Spiegelei, Daumen hoch, Einstellung Unterricht, Wochenzeugnis, „Schüler im Sack“ Einzelbeobachtung

 

Aufgabe: Nennen Sie weitere Evaluationsmethoden und besprechen Sie Ihre Vor- und Nachteile.

 

In den folgenden Unterrichtsstunden

  • Rituale und Verfahrensabläufe etablieren/erweitern, klare Strukturen, Feedback, Evaluation, Leistungsanforderungen anpassen, Klarheit und Konsequenz, Hilfsangebote und Unterstützung, Interesse am Schüler, Vertrauen und Zutrauen, Belohnung durch Anerkennung (und Noten), Selbstreflektion, Austausch mit Kollegen, immer mehr Freiraum und Selbstständigkeit, (konstruktive) Rückmeldungen umsetzen
  • Tipp für Klassenlehrer: Aufräumstunde etablieren; Klasse und Schultaschen gemeinsam aufräumen, Verantwortung verteilen

 

Klassenregeln – Beispiel Laborregeln

Sicherheit im Schullabor Laborregeln für gefahrenfreies Experimentieren im Unterricht

1. Grundregel Wenn der Lehrer spricht hören alle sofort zu und folgen seinen Hinweisen!

2. Grundregel Wenn im Labor frei gearbeitet wird, wird nur leise gesprochen!

1. Nicht laufen, rennen, rempeln! 2. Lange Haare zusammen binden, lockere Kleidung und Mützen aus! 3. Nichts essen oder trinken; auch kein Kaugummi kauen! 4. Versuchsanleitungen komplett durchlesen und daran halten! 5. Fragen und Unsicherheiten vorab klären! 6. Gefahrenhinweise und Sicherheitsvorkehrungen einhalten! 7. Gas- und Stromanschlüsse vor und nach dem Arbeiten überprüfen! 8. Verletzungen und Schäden sofort dem Lehrer melden! 9. Schaltungen und Aufbauten nie eigenständig in Betrieb nehmen! 10. Arbeitsplatz und Material sauber und sortiert hinterlassen! 11. Spezielle Sorgfalt bei Arbeiten mit Chemikalien, Gas, Feuer & Strom! 12. Chemikalien nie ohne Rückfrage entsorgen! 13. Nach der Arbeit mit Chemikalien die Hände waschen! 14. Stets Ruhe bewahren und keine Angst haben!

Verhalten im Gefahrenfall Ruhe bewahren⇨ Lehrer benachrichtigen ⇨Not-Aus-Schalter betätigen ⇨ nach Aufforderung Hilfe Leisten ⇨ Ruhe bewahren

Konsequenzen bei Nichteinhaltung: Verwarnung, schriftl. Wiederholung, Putzdienst, Elternbenachrichtigung, Ausschluss a.d. prakt. Unterricht oder Labor, Anzeige,[…]

 

Classroom Managment 004 – Intervention bei Unterrichtsstörungen

Aufgabe: Wie gehen Sie mit Unterrichtsstörungen um? Nennen Sie Beispiele aus Ihrer Unterrichtspraxis die sich etabliert haben und die bei Ihnen nicht funktioniert haben.

Ursachen für Unterrichtsstörungen

Aufgabe: Welche Ursachen führen zu Unterrichtsstörungen? Nennen Sie Beispiele für die einzelnen Störungsbereiche.

  • Psychologisch/Biologische Dimension
  • Entwicklungsstörungen
  • Entwicklungskrisen
  • Neurobiologische Störungen
  • Soziale Dimension
  • Familienprobleme
  • Erziehungsfehler
  • schulische Fehler
  • unterrichtliche Fehler
  • Gesellschaftliche Fehler

„Der Trick besteht darin, die Kids dazu zu bringen, dass sie lernen wollen, bevor man versucht, ihnen irgend etwas beizubringen.“ (Chr. Eichhorn)

Prävention  durch Unterrichtsplanung

  • Offener Unterricht
  • Differenzierender Unterricht
  • Einstieg mit kogn. Konflikt
  • Globale Ziele
  • Partizipation
  • Regeln
  • Übung
  • Struktur

Aufgabe: Diskutieren Sie an Hand der dargestellten Begriffe Möglichkeiten die Schüler durch den Unterrichtsverlauf an Störverhalten zu hindern.

 

Prävention durch Intervention 

0. Vorweg:Tipps zum richtigen „Bestrafen“

  • „Strafen“, besser Interventionen von Fehlverhalten sollten mehrere Kriterien erfüllen: transparent, berechenbar, emotionslos, sinnvoll, rückstandslos

Aufgabe: Erläutern Sie wie Sie diese Kriterien im Unterricht verwirklichen können oder wie sie fehlerhaft umgesetzt werden.

1. Vor der Störung: „Null Tolleranz“

  • klare Regeln setzen, Regeln etablieren, Regelalgorythmus etablieren, nie ignorieren! Eine Regel, die nicht durchgesetzt wird ist sinnlos und schwächt das Gesamtkonstrukt! Eine Regel, die keine Folge hat ist sinnlos und schwächt das Gesamtkonstrukt!

2. Störungsmoment :Stimmung erfassen

  • 3 Schritte Methode (subtil, klar, deutlich – Ermahnung/Konsequenz), Gelbe Karte Methode, Umdeuten und Umlenken, Beruhigen,  Distanz ändern, leiser reden, Blickkontakt, Humor, Teillob, Ermahnung mit Folgendarstellung, Vermerk in Tokensystem oder Erfassungssystem, direkte Konsequenz, Schülergespräch

3. Direkt nach der Störung:Konsequenz fordern

4. Schwere und/oder wiederholte Störung: Schülergespräch führen

  • (direkt) nach der Störung, nie allein, keine Lehrerpredigt, Störungssituation kurzwiederholen, Grund für Störung erfragen; ggf. „Was ist dein Problem…?“, Reflektion der Schüleräußerung in einfachen, wertfreien Worten, Regel deutlich machen, gegen die verstossen wurde, Gemeinsame Ziele verdeutlichen, Spannungen abbauen, Gemeinsam Verhaltensänderung überlegen, ggf. Verhaltensvertrag mit Problem, Regel, Ziel, Zielkontrolle und +/- Konsequenzen entwickeln

5. Störungsdiagnose per Check-Up führen

  • Störung erfassen, Störungsstärke erfassen,Faktoren im Umfeld des Schülers, Unterrichtseinflüsse, Rolle in der Klasse, Überforderung/Unterforderung,  Störungsfächer, positive Aspekte und Stärken, Lösungsstrategien von Kollegen

6. Intensivgespräch/Elterngespräch führen

  • Informationen von Kollegen/Schülern/Eltern, Mediation durch weitere Personen, Perspektivwechsel zur Vorbereitung

7. Fortgeschrittene pädagogische Maßnahmen „Strafen“

  • Einzelaufgaben, „Sozialleistungen“, schriftliche Missbilligung

„Als Lehrer/in sollte man Strafmaßnahmen nach Möglichkeit vermeiden und versuchen, Probleme durch Gespräche oder Abmachungen gemeinsam mit dem/der betroffenen Schüler/in zu beseitigen. Das funktioniert in den meisten Fällen, wenn man sich die dafür erforderliche Zeit nimmt und nach wirklichen, dauerhaften Lösungen sucht.

Wer diese Option nicht vollständig ausschöpft, den wird auch eine gerechte und transparente Strafkultur nicht vor destruktiven zwischenmenschlichen Spannungen schützen.“

 

Aufgabe: Diskutieren Sie das Fazit des Lehrerfreund-Blogs an Hand Ihrer eigenen Erfahrungen. Beziehen Sie Vor- und Nachteile von „Strafen“ ein und nennen Sie Beispiele für sinnvolle/sinnlose Strafen.

8. Klassenkonferenz

9. Ordnungsmaßnahmen

 

Erfassung des Sozialverhaltens – Beispiel für einen Regelalgorythmus

  • Unterrichtsstörung -> Ermahnung/subtile Intervention -> (zweite Ermahnung) -> schriftl. Erfassung der Störung -> Kategorisierung der Störung -> (direkte Konsequenz bei hoher Störungsstärke) -> Konsequenz bei dreifachem Fehlverhalten: kreative Verhaltensreflektion -> Konsequenz bei (sechs)fachem Fehlverhalten: Intensivgespräch mit Verhaltensvertrag u. Elterninformation -> Konsequenz bei neunfachem Fehlverhalten: Intensivgespräch mit Klassenvertretern/Stufenvertretern/Schulleitung

Sekundärkonsequenzen und Ergänzungen

  • Intensivgespräche, Nacharbeiten, Benotung des Sozialverhaltens (eine Gesamtnote), Missbilligung

Erfassung des Sozialverhaltens – Kategorien

Aufgabe: Nennen Sie mögliche positive und negative Kategorien, die Sie in Ihrer Schule verwenden und die noch nicht in auf dem Blog erfasst sind.

  • NEGATIV: Hausaufgaben vergessen, Material vergessen, ist abgelenkt, stört den Unterricht, unterbricht den Lehrer,  folgt Arbeitsanweisungen nicht, kommt zu spät,…
  • POSITIV: Kreative Idee, gute Mitarbeit, Hilfsbereitschaft, besondere Leistung, eigenständige Arbeit

Intervention ist ein wesentlicher Bestandteil eines funktionierenden Classroom Managment; es darf aber nie der wesentliche Bestandteil sein! Intervention ist aber zugleich Prävention, weil ein Regelrahmen etabliert wird an dem sich Konflikte aber auch Kommunikation, Interaktion und Sozialisation orientieren können.

Und was fehlt jetzt noch?

  • Einbindung von Eltern, Leistungsaspekte von Schülern, Klassendynamik, Gruppenbildungsprozesse, Schülerverantwortung, Einbindung von Zielen in den Unterricht, Beziehung zu Schülern aufbauen, Beziehungen verbessern, ….

Aufgabe: Was fehlt Ihnen noch? Nennen Sie weitere Aspekte, die Ihnen wichtig sind.

Hausaufgabe: Wenden Sie einen eigenen Algorythmus eine Woche lang konsequent an. Berichten Sie in der kommenden Fortbildung von Ihren Erfahrungen.

 

Classroom Managment 005 – Spezielle Ansätze: Rhetorik und Achtsamkeit und […] und [???]

Rhetorik im Umgang mit Schülern – orientiert an G.Beck „Verbotene Rhetorik“

  • Rhetorik ist die Redekunst. Ihre Aufgabe ist es den Zuhörer von etwas zu überzeugen oder zu etwas zu bewegen. Anders formuliert – die Kunst der (skrupellosen) Manipulation.

Mögliche Ziele der Anwendung von Rhetorik zwischen Schüler und Lehrer

  • Eigene Position stärken, Zusammenhalt in Gruppe stärken, ablenken, jemanden provozieren, jemanden binden, jemanden beeindrucken, jemandem etwas Gutes tun, jemanden hintergehen, jemanden dazu bringen gegen seine Interessen zu handeln, jemanden in eine best. Stimmung versetzen, jemanden in Sicherheit wiegen, jemanden dazu bringen Sympathie zu empfinden, jemanden kontrollieren, jemandem schaden, jemanden täuschen, jemanden verunsichern, jemanden unter Druck setzen, Macht ausüben

Rhetorik ist wesentlicher Bestandteil von Unterrichtssituationen und Unterrichtsstörungen. Wissen um die Wirkung rhetorischer Techniken von Schülern und von sich selber kann als Prävention oder Intervention dienen.

Aufgabe: Nennen Sie „Tricks“ mit denen Sie rhetorisch manipulieren und mit denen Sie manipuliert wurden.

Jegliche Rhetoriktechnik Bedarf einer Zielorientierung sowie einer bewussten situativen und moralischen Abwägung!

Beispiele für rhetorische Techniken im Unterricht

  • Abhängigkeitstechnik – besondere Angebote, Angebotsverknappung, Forderung von Gegenleistung
  • Aktualisierungstechnik – Nähe herstellen, Nähe aktualisieren
  • Assoziationstechnik – Wortbilder einsetzen, die gewünschte Emotionen hervorrufen
  • Attaktivitätstechnik – Attraktionsförderer einsetzen (Ähnlichkeiten, Fähigkeiten, Respekt,…)
  • Autoritätstechnik – Autorität aneignen (Persönl., Amtl., Funktionale), Autorität bestätigen (Klasse, Kollegen, Schulleiter), Autorität nutzen, Autorität behaupten

Aufgabe: Nennen Sie Möglichkeiten Ihre persönliche Autorität (Autorität ausgestrahlt durch Ihre Persönlichkeit) zu verbessern.

  • Tipps: Eigenes Erscheinungsbild, eigene Kompetenzen, Werte, Höflichkeit, Versprechen einfordern, Anordnungen nicht begründen (Gleichberechtigung), Kritik nie unerwidert stehen lassen
  • Weitere rhetorische Mittel: Charismatechnik, Claquertechnik, Dissonanztechnik, Einschmeicheltechnik, Falsche Argumente Technik, Feindbildtechnik, Fixierunstechnik,….

 

Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration – Ansätze für den Unterricht

Literatur

Begründung/Abgrenzung

Heinrich Hoffmann [Public domain], via Wikimedia Commons
By Darz Mol [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

Aufgabe: Nennen Sie mögliche Gründe für mangelnde Konzentration bei Schülern.

Der gegenwärtige Augenblick, das jetzt ist der einzige Augenblick, in dem wir wirklich leben! (Jon Kabat-Zinn)

Aufgabe: Beenden Sie die Veranstaltung für eine Minute und fühlen Sie bewusst, was Sie gerade wahrnehmen. Schließen Sie ggf. die Augen dazu.

Wissenschaftliche Erkenntnisse – Was ist Meditation und was kann Mediation?

https://sites.google.com/site/meditationfuerskeptiker/teil-ii-wissenschaftliche-vertiefung/neurowissenschaftliche-meditationsforschung

  • Verlangsamte Pulsrate
  • Blutdrucksenkung
  • Atemvertiefung
  • Zunahme von Alphawellen (Wachheit + Entspannung)
  • Stressregulation
  • Graue Substanz (Gedächtnisleistung)
  • Selbstwahrnehmung ändert sich
  • Konzentrationsfähigkeit erhöht sich
  • Anspannungen lösen sich
  • Selbst-Spannungsregulation
  • Impulskontrolle

Entspannungsübungen

  • Minutenmeditation
  • Body-Scan
  • Atembeobachtung (Kopf, Rachen, Bauch)
  • Atemmeditation (Atemzüge zählen)
  • 7 Punkte Meditation

Achtsamkeitsübungen/Konzentrationsübungen

  • Ruhige Minute
  • 5 Minuten Statue
  • Was ist schön hier?
  • Was erinnere ich an dir?
  • Bewusstes gehen
  • Bewusstes Essen
  • Geführtes Gehen
  • Rückwärts gehen
  • Achtsam zuhören/ aktiv nicht zuhören
  • Aktivitätsliste in Achtsamkeit Tagesverlauf
  • Körperhaltung selbst wahrnehmen
  • Dem Affen Zucker geben; Gedanken fokussieren
  • Eine gewöhnliche Aktivität achtsam erleben
  • Bewerten und Beobachten unterscheiden
  • Meine TOP5 Negativgedanken
  • Konzentration auf 3 Empfindungen (schmecken, sehen, riechen,fühlen)
  • 10 Minuten Lachen
  • Spannung abbauen mit der geballten Faust






 

 

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